Schurenbachhalde

»Die Halde Schurenbach ist eine etwa 45 Meter hohe ehemalige Abraumhalde des Steinkohlebergbaus im Essener Stadtteil Altenessen.« (Wikipedia) Die butenostfriesische Gattin fand den Aufstieg etwas beschwerlich, während ich als bergische Kletterziege keine Auffälligkeiten feststellen konnte. Es geht durch jungen Wald und über grüne Wiesen bergauf, doch kurz vorm Gipfel endet die Idylle abrupt: Die Kuppe der Halde wird nämlich von jedem Bewuchs freigehalten, sodass das schwärzlich schimmernde Bergematerial bloßliegt, eine veritable Mondlandschaft. Auf dem Scheitelpunkt steht ein Stück Konzernzentralenkunst, das aber auch vorzügliche Dienste als Windschutz oder Knutschblende leistet. Und ringsum erstreckt sich das westliche Ruhrgebiet in voller Größe und, naja: Pracht. Ein 360°-Panorama, das von keinem Strauch oder Dach getrübt wird. In den Monaten, die auf R enden, kann man hier ganz vortrefflich die Abenddämmerung beobachten. Schal mitbringen! Und eine Taschenlampe für den Abstieg.

Die Besteigung der Schurenbachhalde lässt sich übrigens vortrefflich mit einem Besuch des benachbarten Nordsternparks verbinden.

[am 23.11.2006 auf Qype abgeladen]