In einem unbekannten Land

Zurück aus dem Dortmund des Südens (mit einer Prise Derendorf und einem kräftigen Schuss Neukölln). Mit anderen Worten: Was ist dieses Nürnberg hässlich!

Wie Dortmund hat die Stadt einen mittelalterlichen Kern, ist sie mit der Industrialisierung sprunghaft gewachsen, wurde sie im 2. Weltkrieg von Bomberverbänden gründlich zerlegt und in den 50er Jahren dem alten Grundriss folgend neu erbaut. Wie in Dortmund findet man ältere Bausubstanz aus wilhelminischer Zeit noch in den Vierteln rings um die Kernstadt, aber auch hier sind wie dort zusammenhängende Straßenzüge selten. Und abermals wie in Dortmund hat sich die Industrie weitgehend aus der Stadt verabschiedet, werden die brachliegenden Terrains von der alten Bebauung befreit und kleinteilig umgenutzt. Und letzte Parallele zu Dortmund: In der Innenstadt wurden die mittelalterlichen Kirchen wieder aufgebaut.

In zwei Dingen unterscheidet sich Nürnberg allerdings fundamental von Dortmund: Zum einen ist da der Fluss, der die Altstadt durchschneidet und deutlich gliedert und mit den zugehörigen Brücken und angrenzenden Wegen für Stimmung sorgt. Dasselbe konnte und kann der Hellweg für Dortmund nicht leisten. Und zum zweiten sind da Burg und Stadtmauer, welche die Stadtsilhouette gründlich prägen. Sie bestehen zwar aus herzlich wenig originaler Bausubstanz, sind aber mit einiger Liebe und Sorgfalt getürkt.

Dass Nürnberg auf dieser spärlichen Basis heute immer noch und wieder Reisende aus aller Welt wie die Fliegen anzieht, ist ein mir unerklärliches Mirakel. Wer die deutsche Stadt, wie sie früher einmal war, sehen möchte, wäre in Lüneburg, Quedlinburg oder Görlitz (um mal drei völlig unterschiedliche Beispiele zu nennen) weitaus besser aufgehoben. Nur ist mit den Namen dieser Städte keinerlei emotional value verbunden. Keine Ahnung, wie Nürnberg es geschafft hat, sich dieses altdeutsche, romantisch verklärte Image zu erhalten, es aus seiner Geschichte in die Gegenwart herüberzuretten. Es bedarf schon einer sehr selektiven Wahrnehmung, um das mit der Seele Gesuchte in der Wirklichkeit zu finden.

Die oben genannten Kirchen dürften dabei eine wichtige Rolle spielen, sind sie doch (anders als diejenigen Dortmunds) mit hochwertigem spätmittelalterlichem Kunsthandwerk vollgestellt, das durch bürgerliche Klugheit – sprich Auslagerung in Bunkern – vor den Fliegerbomben bewahrt wurde. Etwas verstört nimmt man zur Kenntnis, dass genau diese Hauptkirchen samt und sonders der lutherischen Fraktion der evangelischen Kirche angehören. Und auch die wenigen anderen wie Inseln in der 50er-Jahre-Soße lagernden 1:1-Modelle bürgerstolzer städtischer Baukunst der späten Gotik und frühen Renaissance sind in mehrfacher Hinsicht solitär. Ein punktuell über die Stadt verteiltes Freilichtmuseum, in dem Epochen wie Barock und Klassizismus fast völlig fehlen. Den wenigen erhaltenen privaten Profanbauten innerhalb der Stadtmauer, die der Bombardierung zufällig entgangen sind, zumeist Fachwerkhäusern der Renaissance, ist erst Ende des 20sten Jahrhunderts restauratorische Aufmerksamkeit und Wertschätzung zuteilgeworden. (Sowieso ist Nürnberg auch noch von richtigen Museen voll. Wenn man Neigung zu dergleichen hegt, kann man sich auch bei Schnee und Regen die Zeit in dieser Stadt trefflich vertreiben.)

Und nachdem sich beim Besucher die erste Irritation über die kuriose Grundverfassung Nürnbergs gelegt hat und man bei der Stadterkundung allmählich in die den Mauerring umgebenden Quartiere vordringt, dorthin wo einst das barocke Nürnberg war, in Form von zighundert Luxuskleingärten betuchter Bürger, dann die nächste, auch auf die Innenstadt zutreffende niederschmetternde Erkenntnis: Wie kahl ist diese Stadt! Und das ist nicht nur dem Winter geschuldet. Sie besteht in erster Linie aus Stein. Beton, rotem Backstein, rotem Sandstein. Lange Schluchten, kaum Auflockerung in Form von Gärten oder begrünten Plätzen, selbst Straßenbäume sind eine Seltenheit, obwohl für sie Raum reichlich vorhanden wäre. Stattdessen Blech, sehr viel Blech. Und auch an den Fassaden nichts, an dem das Auge hängen bleibt. Bei den Bauten aus den 50ern ist das nicht weiter verwunderlich; doch selbst beim Bestand aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende gibt es nicht den von westdeutschen Gründerzeitvierteln bekannten opulenten, verspielten Schmuck aus industriell gefertigtem Stuck oder die tümelnde Verwinkeltheit des Heimatstils. Stattdessen: nackte rote Wände, höchstens mal ein paar neogotische Sandsteinschnörkel über den Fenstern. Verputzte Fassaden findet man nur bei den klobigen Mietshäusern aus der Zeit direkt vor dem ersten Weltkrieg, spärliche Verzierungen verweisen da auf den Jugendstil. Auch werden die Häuserfluchten kaum durch Balkons aufgelockert, selbst im Sommer wird dort nirgends ein Blumenkasten hängen können. Kalt, abweisend, einschüchternd wirken die Straßenzüge. Kein Wunder, dass die Nazis die Stadt in ihr Herz geschlossen hatten. Die wenigen Läden stehen leer oder darben, oder beherbergen Liebhaberunternehmungen für Special-interest-Gruppen. Es bleibt rätselhaft, woher die hier Wohnenden abends spontan ein Fläschchen Bier kriegen. Im Quartier bekommen sie es jedenfalls nicht. Und Gastronomie, welche an Sommerabenden die menschenleeren Straßen mit Leben erfüllen könnte, sieht man ebenfalls nicht.


Doch nicht nur straßenseitig zeigen sich die Häuser verschlossen: Erschüttert stellt man fest, dass es gleichermaßen zum Hof hin keine Balkons gibt. Die daheim allgegenwärtigen Loggien sind hier völlig unbekannt. Und auch die Innenhöfe der Blocks sind unersprießlich: Wo nicht Kleingewerbe in Schuppen sein Dasein fristet, sind sie mit noch kärgeren Hinterhäusern vollgestellt. Insofern böten Balkons eh keinen erquicklichen Ausblick.

Und für das, was jenseits der innenstadtnahen Viertel noch folgt, fehlen dem Flaneur endgültig alle Worte.

Als nächstes drängt sich der Eindruck auf, dass Nürnberg im Verhältnis zur Zahl seiner Einwohner recht klein ist. Man ist schnell durch die geschlossene Bebauung durch, die Menschen leben gedrängt in der Altstadt und um sie herum. »Hohe Wohndichte« heißt das wohl. Es gibt keine Nebenzentren mit eigenständiger städtischer Infrastruktur – kein Lennep, kein Altenessen, kein Hörde, kein Wattenscheid, kein Deutz lenken vom Kern ab. Mit einer bemerkenswerten Ausnahme: der Südstadt. Deren Hauptachse weckt beim Betrachter allerdings in erster Linie Erinnerungen an Berlin-Neukölln, speziell an die Karl-Marx-Straße, oder meinetwegen auch an Köln-Kalk. Muss ich noch mehr sagen?

An der Peripherie finden sich etliche aufgeblasene, zugewucherte Dörfer, auch sie 50/60er-Jahre-Wüsteneien. Und dann kommen schon Fürth, Erlangen und Schwabach.


Wahrscheinlich sind letztere Städte im Umland die oben vermissten Neben- bzw. Unterzentren, deren Eingemeindung bloß vergessen oder nicht gewollt wurde, nicht durchgesetzt werden konnte. Nachbarn mit irrationaler gegenseitiger Abneigung. Pendlerhöllen einerseits (mit der U-Bahn benötigt man von Fürth nach Nürnberg ungefähr ebensolange wie mit der Schwebebahn von Oberbarmen nach Elberfeld), aber auch Wohnplätze mit eigenem Stolz und eigener Identität. Von den völlig andersgearteten Gründerzeitvierteln Fürths oder dem barocken Erlangen wird an dieser Stelle noch die Rede sein.

Und wo bleibt das Positive? Okay, ausnahmsweise: Weil Nürnberg so »klein« ist, so auf seinen Kern fixiert und ausgerichtet, verabschiedet sich das Leben abends nicht aus der Altstadt, jedenfalls nicht komplett. Man wohnt auch innerhalb der Stadtmauer, kauft hier ein, geht hier aus – und das räumlich gut vermischt. Selbst jetzt, im Winter, stehen überall Stühle vor der den Lokalen, und sie bleiben nicht leer (das könnte allerdings auch mit dem Rauchverbot zu tun haben …) Am Wochenende ist erwartungsgemäß halb Franken zu Besuch, und im Sommer wird sicherlich noch die ein oder andere zusätzliche Touristenfalle aufgestellt. Doch selbst an einem schneeschaurigen Mittwochvormittag ist auf den Straßen auffallend viel los. »Urban« ist vielleicht zu hoch gegriffen; ich habe andererseits schon weitaus unlebendigere Innenstädte gesehen.

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13 Kommentare zu “In einem unbekannten Land

  1. ich weiss nicht in welcher Stadt Sie waren, ich lebe seit meiner Geburt in Nürnberg und damit in einer der schönsten Städte Deutschlands. Hier findet man Mittelalter und Moderne, Im Burgeviertel laden jede Menge Strassenkneipen zur Einkehr ein. Burg und Stadtmauer sind nicht getürkt sondern werden mit dem seben Sandstein restauriert den man in der Umgebung findet und der schon immer verwendet wurde. Für die Bombardierung kann die Stadt nichts. Ihre Ausführungen hören sich nach einem recht kurzen Besuch und einer sehr oberflächlichen Betrachtun an.

  2. rainer munsch hat vollkommen recht
    Des war bestimmt ein kurzer besuch
    musst mal im sommer herkommen zu uns
    nach Gostenhof da würd ich dir gern die stadt
    mal richtig zeigen, Nürnberg is Leben
    Mein Angebot steht wenn du lust hast lass es mich wissen.

    • ja und die wördher wiese, und der umgekippte see ^^,

      gut, wenn man das so liest, ist nürnberg schon hässlich, aber als einwohner sieht man eben auch die schönen seiten…kleinweidenmühle z.b. ja, die wördher wiese, der pegnitzgrund, und irgendwie gehört der hässliche plärrer, samt fernsehturm dazu…

      am plärrer merkt man schon, wenn die Coca Cola Leuchtreklame fehlt^^so aufmerksam sind die einwohner, oder so süchtig nach cola…

      innenstadt, ja, ich bekomm manchmal beinahe anfälle und würd irgendjemand ausm weg stossen…Dieses gedrängel, furchtbar…

  3. Ich habe nirgends gesagt, dass es in Nürnberg nicht genügend Wirtshäuser und Bars gibt, in denen man sich die Braut schönsaufen kann. Was an ihrem wirklichen Aussehen nichts ändert. (Und jetzt weiß ich auch, warum es Lokalpatriotismus heißt.)

  4. und der zweite stadtkern ist das einwohnermeldeamt…

    du musst wissen, dass die leute die hier leben, nürnberg und fürth als eine stadt sehen…ok, ausgenommen die clubfans…
    also hast du doch nen zweiten stadtkern, und mitm fürther rathaus sogar nen dritten…und wenns einem zu langweilig wird, fährt man halt mal nach erlangen, wos einen so langweilig wird, dass man froh ist, wieder in nürnberg zu sein. punkt

      • In Lorenz und Sebald kann man sich im Gottesdienst oder bei Konzerten jedenfalls prima die Fott abfrieren, wenn man keines der Kissen erbeuten konnte. Gotische Monstren. Bei den Kirchen in der Altstadt gewinnt für meinen Geschmack St. Jakob den Lorbeer.

        Meine Lieblingskirche in Nürnberg ist aber wohl St. Nikolaus und Ulrich in Mögeldorf. Das netteste Gotteshaus hat allerdings wieder mal Fürth: die Auferstehungskirche im Stadtpark.

      • Ich meine. Erlangen ist eher schmuddelig als schnucklig – eine Stadt ohne Piff. Schaumermal nach Würzburg oder Regensburg.

  5. Gratuliere!!!! Da hast Du aber viel Mühe investiert um die hässlichsten Strassen zu finden!
    Die Nürnbergerin
    In welcher Supermegametropole wohnst Du denn?

  6. -Der lebt glaube ich in Dortmund, mitten in NRW, jedenfalls vergleicht er Dortmund mit Nürnberg und kennt sich da wohl recht gut aus.

    Ich selber finde Nürnberg von allen Städten wo ich bisher gewohnt habe am besten, klar hat jede Stadt seine Vor- und auch Nachteile, keine Frage. Ich lebe zur Zeit in Essen, bin auch hir aufgewachsen, im Essener Süden, jedoch muss ich sagen, dass Essen selbst und auch hir der Süden immer verkommener wird. Ich selber finde noch Dortmund hir im Ruhrgebiet am attraktivsten. Ich mag Nürnberg aber nicht aus den Gründen, die oben schon genannt wurden, was daran sehenswert ist, oder auch nicht. Da ich schonmal für leider nur 4 Monate gewohnt habe, aber dennoch sehr viele Ausflüge in und um die Stadt herum gemacht haben, kann ich sagen, das an der Stadt irgendwas ist, was mich selber berührt hat. Sie inspiriert mich. Das ist hir in NRW nicht mehr der Fall. Was dafür nun der Auslöser war, weiß ich nicht, aber ich fühlte mich dort zu Hause, mehr als hir, wo ich aufgewachsen bin, daher arbeite ich auch daran so schnell es geht wieder dort hin zurück zukehren.
    Warum die Leute dort hin pilgern wie die Fliegen? Nun, filleicht empfinden sie es ähnlich wie ich, nur das sie dort nicht wohnen können. Hir gibt es für mich jedenfalls keine Zukunft. Weder Job-mäßig, noch für meine Seele. Die Menschen hir in den Innenstädten sind kalt, herzlos, distanziert und egoistisch, das war in Nürnberg anders. Wenn man hir in Duisburg durch die Stadt geht, am besten auf der Königsstraße, muss man aufpassen, dass man sofort den Leuten aus dem Weg springt, weil man sonst umgerannt wird. In jeder, wirklich jeder Stadt, und mittlerweile auch in den einzelnen Bezierken ausserhalb gibt es an fast jeder Ecke bettelnde Punks, oder die Leute, die die Obdachlosenzeitung verkaufen wollen. In den Zügen wird man auch schon doof angemacht und nachst sollte man nicht in den S-Bahnen unterwegs sein. Da werden die besoffenen Penner richtig agressiv und weil man da dann alleine ist, denken die dann ihren Frust an einem auslassen zu können. Sicher wird es in Nürnberg mittlerweile auch Penner geben, doch denke ich, hält sich das noch in einem gewissen Rahmen. Und zudem ist es für die Stadt gut, wenn nicht gleich dutzende Einkaufszentren drinn und drum herum gebaut werden, da sonst das gleiche geschieht wie hir im Ruhrgebiet. Die Stadtkerne sterben aus. Hir in Essen ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Kaufhof und auch kleinere Geschäfte zumachen, es hat bereits begonnen, dem Einkaufcenter am Limbecker Platz und der Rathhausgalerie sei Dank. Dabei ist Essen noch gut dran, in Duisburg sieht es noch schlimmer aus. Da sind schon fast alle Geschäfte in der Innenstadt leer oder verkaufen nur billigen Ramsch aus China.
    Zumal es in Duisburg Marxloh für nicht Muslime auch gefährlich werden kann, da die Muslime sich dort so stark ausgebreitet haben und ein zweites Bagdad erschaffen haben, wo die deutschen Gesetze nicht mehr greifen. Ich weiß das, denn ich musste dort oft hin fürs Fernsehen.
    Zudem hat speziell Essen kaum kulturelle, und zugleich inspirierende Sehenswürdigkeiten. Wir haben hir nur ein Museum was Kunst und Kultur behandelt, jedoch ist dieses nicht sehr groß, dann gibt es zwar das Theater, das alte Kino und das Colluseum, in dem Musicals aufgeführt werden, jedoch, diese sehr teuer sind. Sowas gibt es in Nürnberg auch. Die Messe hir ist im Vergleich zu der in Nürnberg auch ein Witz. Wer sich für die Industriekultur des Ruhrgebiets interessiert, sei hir dann gut aufgehoben, da ja unweit auch das Bergbaumuseum in Bochum und Zeche Zollverein sind, wobei das in Bochem mit noch das Interessanteste hir in ganz NRW ist, da es sehr ausführlich sich einem Thema witmet, findet man ansonsten nur noch andere interessante Dinge in Köln, jedoch ist es teuer ständig dort hin zu fahren. Von der Idee dort zu wohnen ganz zu schweige. Essen liegt mit den Mietpreisen im Ruhrpott noch im Mittelfeld, Dortmund und Düsseldorf sind teurer, Mühlheim und Duisburg billiger, doch Nürnberg ist nicht nur billiger in der Miete, selbs in den guten Gegenden, von denen es dort mehr gibt als in Essen, sondern, hat insgesammt auch mehr zu bieten, als Essen. Hir in Essen kann man echt nur in wenigen Stadtteilen angenehm leben, das sind Essen Bredeney, Margaretenhöhe, Werden und Kettwig. Alles andere ist etzend, nicht wegen der zum teil nicht renovierten Häuser, sondern wegen der zum teil asozialen Menschen und auch der Ausländer, die von vornherein nichts mit den Einheimischen zutuhn haben wollen. Die Jugend dort ist agressiv. Die Ausländer, die es sich leisten können hir im Süden zu wohnen, haben mit den Einheimischen keine probleme, sie haben sich integriert, und man hat sie auch gelassen. Wenn man hir Abwechslung sucht, muss man schon in die Nachbarstädte fahren, und von Einkaufcentern gibt es hir ja in jeder Stadt gleich mehrere, wo aber eh immer das Gleiche zusehen ist. Dafür gibt es in Nürnberg Dinge, die ich hir noch nie gesehen habe, wie die Kaiserburg, die Weißgerbergasse mit den Handwerksunternehmen (mal ehrlich, wissen die Leute im Ruhrgebiet überhaupt noch, was Handwerk ist? Bei den ganzen Massenproduktionesgegenständen aus den 1 Euro shops, die es hir an jeder Ecke gibt), die Lochgefängnisse oder die geheimen Hölengänge unter der Burg, die man ebenfalls besichtigen kann. Für Künstler hat diese Stadt sehr viel an Inspiration aber auch an Stil zubieten. Was ich für Essen nicht belegen kann.
    Was Restaurants angeht, würde ich mir hir auch mehr Auswahl wünschen. Wir müssen, um nach Pizzahut zu kommen extra nach Düsseldorf, und gescheite Chinarestaurants gibt es hir auch nicht mehr. Dann gibt es ausser Maredo und einem versteckten sehr guten Griechen nur diese Imbiss-dinger wie Asia Hung oder Mr. Curry, Nordsee (was noch eines der besseren ist) und etlichen Dönerbuden, die die Pizzarien doch sehr verdrängt haben. In Nürnberg gibt es die Restaurants wo wir am liebsten hingehen direkt im Zentrum. Leider gibt es hir von den typisch deutschen Wirtshäusern, die es in Nürnberg fast überall gibt, so gut wie garkeine oder sie geben ausschließlich Getränke aus. Die nennt man dann aber Kneipe und nicht Wirtshaus oder Gaststätte, wo es auch was zu Essen gibt. Ich bin jedenfalls froh wieder hir weg zu kommen.

  7. eine schöne Beschreibung von Nürnberg….ich muss da eventuell bald hinziehen und was ich bisher gesehen habe, gefällt mir gar nicht.

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