The real thing. Schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern im ganzen Kirchenjahr. Oder auch ohne konkreten Anlass. Zum Tee, als Nachtisch. Weswegen unsere einstigen Nachbarn die Dinger nicht nur in den Monaten herstellen, die auf R enden, sondern auch in den anderen. Handarbeit, leicht windschief (fränkisch halt). Haben mit den »Nürnberger Lebkuchen« aus dem Supermarkt so viel zu tun wie belgische Pommes mit 1-2-3-Fritten. Und die geschmackliche Antithese zum Fischbrötchen sind sie sowieso.
Ihretwegen bin ich meinem alten Grundsatz untreu geworden, nur vor Ort, im Laden zu kaufen. Ob Pizzataxi oder Amazon: deren Werben ist bei mir vergeblich. Die Elisen aber hat die Post gebracht; ein Päckchen, nicht »nach Drüben«, sondern in den Norden, Mangel abzuhelfen. Leider war darin nicht der Duft, der aufs Viertel um den Fenitzerplatz sich legt, wenn die unabdingbaren Gewürze gemahlen werden, durchaus in der Julihitze, winter in summertime. Ansonsten aber: honigklebrige Nussseligkeit.
