28. 04. 2008...09:56
Aus dem Kochlabor, Folge 9
Speck ist eine Allzweckwaffe, ein kleiner Vorrat im Kühlschrank immer hilfreich. Für das obige habe ich Streifen in der Pfanne ausgelassen, Zwiebel darin angebraten, eine Handvoll geschnittene Champions mitgeschmort. Gesalzen, gepfeffert, etwas Thymian dazu. Mit Weißwein abgelöscht, einen Schuss Sahne untergerührt, etwas einkochen gelassen. Dazu Semmelknödel aus der Tüte. Nicht schlecht.
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Eine Zucchini quer halbiert, anschließend längs in Stücke geschnitten. In Olivenöl scharf angebraten, gesalzen und gepfeffert, Hitze reduziert, eine Knoblauchzehe darüber zerdrückt und kurz mitgebraten. Zucchini samt Fett in eine kleine feuerfeste Form umgefüllt, ganz bisschen Muskat darüber gegeben, Gorgonzola darüber zerbröselt, und bei 220°C eine Viertelstunde im Ofen überbacken. Dazu irgendein krosses Weißbrot. Sehr lecker.
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Gemischtes Hackfleisch zerzupft und in Öl scharf angebraten. Zwiebel in Ringe geschnitten und dazugegeben. Zucchini und Aubergine zerstückelt und ebenfalls mit angebraten. Gesalzen und gepfeffert, und auch noch irgendein Kraut dazugegeben, ich glaube es war Thymian. Oder auch Petersilie. Oder beides. Anschließend noch ein Tetrapäckchen gehackte Tomaten untergerührt, Hitze reduziert, Deckel drauf und ein Weilchen schmurgeln gelassen. Dazu: Reis. Gar nicht schlecht.
Da das mengenmäßig für eine Person natürlich viel zu viel war, konnte ich noch einen Topf vom Gemüse mit nach Nürnberg nehmen. Das wurde dann aufgewärmt zu Nudeln gegessen.




5 Kommentare
29. 04. 2008 um 11:00
Semmelknödel aus der Tüte sind nur verziehen, wenn keine Zeit mehr. Ansonsten lecker Bilder und Rezepte (mit Wein), da koch ich die Woch’ was nach
Ich mache gern die böhmisch-thüringische Version (komm von da ohm):
den Servietteknödel (mit frischer Petersilie und der Hälfte der Weißbrotkrumen angebraten in guter Butter). Das ist der extended dance remix, ich weiß. Aber lecker, rate zu. Sogar die ungnädige Katz kommt schnufern.
30. 04. 2008 um 08:43
Als Rheinländer hat man ja eher selten Kontakt zu Knödeln. Nachdem es neulich bei einer Bekannten aus der Oberpfalz selbstgeknoteten Serviettenknödel gab, bin ich fest zum Malselbermachen entschlossen – sobald die Gattin und ich wieder am gleichen Ort leben. Für eine Nase ist mir der Aufwand doch zu groß.
Aber der Tip mit dem Anbraten ist gut, danke. Hab ich wieder was, an das ich Butter tun kann
01. 05. 2008 um 10:00
In der Tat sehr schöne Fotos!
01. 05. 2008 um 10:02
Und dass Sie sich als Rheinländer fühlen - je nun!
01. 05. 2008 um 09:41
Das eigene Fühlen ist sowieso noch mal ne ganz andere Baustelle. Ich bitte »Rheinländer« nur als grobe geographische Schublade zu betrachten. Und die Grenze zu Wetzfahlen ist eben noch ein paar Kilometerchen entfernt (gewesen). Aber wir schweifen ab .…
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