Dauerhaft auf dem Land leben, so richtig ab vom Schuss? Als Solipsist in der Heide, das Idyll als Ideal? Könnte ich nicht. Nach spätestens zwei Wochen würde ich Bukoliken kriegen. Dabei gehen mir paradoxerweise die Menschen (yours truly eingeschlossen) eigentlich auf die Nerven, erst recht wenn sie in größeren Mengen auftreten. Andererseits fehlt mir ohne das durch sie verursachte Gewusel etwas: Variety is the spice of life. Ostfriesischen Schwarzbunten eine Woche lang beim Grasen zugucken geht; aber dann möchte ich allmählich doch wieder mal ‘ne Straßenbahn sehen. (Was die angeblichen Grausamkeiten des Dorflebens angeht – Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr und Boßelwettkämpfe –: Hafengeburtstag und Hansemarathon sind da keinen Deut besser. Allerdings kann man sich letzteren besser entziehen, ohne geächtet zu werden, Stadtluft macht frei. Auch wenn Radio und Presse sich jede Mühe geben und in Schnappatmung immer und überall verkünden, dieses oder jenes Event sei ein Muss – das Erbe der dörflichen sozialen Kontrolle treten sie deswegen noch lange nicht an. Zum Glück. Einfach ignorieren.)
Einer der Gründe, warum die Beziehung zu Nürnberg nicht so richtig geklappt hat: Ich habe in dem Jahr kein »Lieblingsplätzchen« gefunden, einen Binnenort, an dem ich der Überdosierung homo sapiens temporär entkommen kann, der – zumindest gefühlt – nur mir gehört, wo ich mich für kurze Zeit und ohne lange Anreise aus dem städtischen Trubel ausklinken kann; der ein Mindestmaß an ästhetischem Reiz versprüht, es dabei aber nicht mal zum »Geheimtipp«-Status gebracht hat, sondern durchs Raster der Reiseführer fällt. Wo man sich mal tagsüber mit Buch und Keksen zurückziehen kann, abgeschottet von Autolärm, Grillmaniacs, Rentnergeschnatter, Kinderradau. Oder wo man in der Blauen Stunde hinpilgert, um ein halbes Stündchen in den Ruhezustand zu schalten und zuzusehen, wie der Tag sich ausblendet.
In Wuppertal hatte ich in dieser Hinsicht eine gewisse Bank im Botanischen Garten, an der Ellerschen Villa (bevor darin eine Kneipe eingerichtet wurde), oder die Balustrade des Ringeldenkmals in den sowieso anmutigen Barmer Anlagen.

In Nürnberg war da: praktisch nichts. Die weiten, leeren Rasenflächen des Marienbergparks sind großartig, aber intime Ecken hab ich da keine gefunden. Rings um den Wöhrder See, im Stadtpark: Zuviel Trubel und Waschbeton. Wunderbar zum Radfahren oder Laufen, wie auch die Kopfsalatsteppe namens Knoblauchsland oder der monotone Steckerleswald.
Der winzige Hummelsteinpark – auf dem Kartenpapier ein vielversprechender Kandidat – war bei Inaugenscheinnahme eine zauselige Brache. Bürgermeistergarten, Neutorzwinger: niedlich, aber vom Straßenlärm überflutet. Zu spät entdeckt: Der Schulgarten im Fürther Stadtpark und die kleine Mainau um die Espan-Quellen; beides nicht überlaufene Kleinode, aber leider auch in der Nachbarstadt, viel zu weit weg von zuhause. Am ehesten noch eine Betonkante in der Rechenberganlage, auf der wir abends ein paar mal gehockt haben, um von erhöhter Warte aus zuzusehen, wie die Sonne rotgelockt hinter der Burg untergeht. Quasi umme Ecke, aber dummerweise auch der Hundetreff von Schoppershof. Insgesamt also eine magere Ausbeute, deprimierend.
Zu meiner eigenen Verblüffung reichen nach knapp einem Jahr am neuen Wohnort die Finger beider Hände nicht mehr aus, dergleichen Lieblingsplätzchen abzuzählen. Verblüffung deshalb, weil Hamburg als Stadt ziemlich kaputt und dysfunktional ist. Vielleicht ist das sogar der Grund: Denn hier draußen am Nordpolarkreis von Hamburg entfliehen die Städter seit zwei Jahrhunderten dem Moloch, tage- oder stundenweise. Wir leben dort, wohin die Innenstadtbewohner sich in die Sommerfrische begaben und begeben, vorzugsweise am Wochenende. In einer Gegend, die in den durchschnittlichen touristischen Hamburgführern, welche traditionell spätestens am Ohlsdorfer Friedhof enden, überhaupt nicht vorkommt. Weshalb wir sie unter der Woche oder am Abend praktisch für uns haben.
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Wir schreiben den 27. Juni 2010, einen Sonntag. Sommersonneundsoweiter. Die halbe Nation findet Fernsehgucken interessanter. So sind sie. Daher aber auch: Kein Autoterror, keine Motorradrudel, sondern entspanntes Radfahren. Plötzlich scheint mir ein frühzeitiges Ausscheiden der deutschen Balltreter doch nicht mehr wünschenswert. Groß getrötet wird in unserem Stadtteil sowieso nicht. Dafür allerdings geballert.
Raus aus dem besiedelten Gebiet, rüber nach Norderstedt, vorbei noch am wüstenheißen sonntäglich verwaisten Glashütter Gewerbegebiet, dann sind wir schon im Wittmoor, nach 10 Minuten. Hinter uns der Gedenkstein, der ans letzthin erwähnte KZ erinnert; vor uns rafft ein Bauer geduldig sein Kuh- bzw. Pferdefutter zusammen, hinter seinem Trecker fallen die Riesenpellets aus der Presse. Ob der Mann lieber Fußball gucken würde, statt in praller Sonne auf der Wiese seine Bahnen zu ziehen? Bauernschicksal.
Die Stille der merkwürdigen Idylle wird von Geböller ringsum unterbrochen, die anderen Menschen sind weniger fern, als man glauben könnte. Und England geht ohrenscheinlich gerade mal wieder gegen seinen Lieblingsgegner unter.
»Grundlose Wege«: Was im Frühjahr noch Matsch war, ist jetzt Sand. Ich gerate mit meinem ganglosen schmalreifigen Hollandrad ziemlich ins Schwimmen, die Gattin fährt mir mit ihrem deutschen Panzer munter davon. Na warte, Schwarte – den Fahrradstadtplan hab immer noch ich. Im Moor blüht still das Wollgras vor sich hin, Birken ersterben in Schönheit, die Frösche spielen mit uns Stutengucken.
Unbemerkt sind wir wieder nach Hamburg geraten. Die politischen Grenzen haben hier bisweilen erstaunlich wenig mit dem Gelände zu tun. Weiter geht’s durch einen schnurgeraden schattigen Redder. Den Golfplatz hinter den Knicks versuchen wir ebenso zu ignorieren wie all die fliegenden Insekten, welche gegen uns anprallen, Luft mit Fleischeinlage. Mittendrin eine eingefriedete Parzelle mit Baracke und hoher Antenne, am Zaun die in Schildform gestanzte Aufforderung an potentielle Vandalen, ihr Mütlein nicht an dieser Anlage zu kühlen, weil andernfalls die Flugzeuge nicht an der für sie in Fuhlsbüttel vorgesehenen Stelle herunterkämen. Na, an uns soll’s nicht scheitern.
Zweimal um die Ecke und dann die nächste Attraktion: Der Kupferteich. Ein vor Jahrhunderten aufgestauter Bach, Wasserkraftquelle für ein längst verschollenes Hammerwerk; heutzutage vor allem große Badewanne für sämtliche Tölen der umliegenden Hamburger Vororte. Dank des Gekickes sind die Ufer an diesem Tage hundefrei. Nur ein Trio junger Damen, das anscheinend auch nicht viel von Fußball hält, geht gerade mit seinen Pferden baden. Wie im Western, samt Brandzeichen am dicken Kaltblüter. Die Stimmung ist allerdings deutlich ausgelassener als bei einem Treck, der gerade eine Furt queren soll.

Hinter dem Staudamm geht’s steil abwärts, ins tief eingeschnittene Tal der Alster hinab. Ich fühle mich direktemang an die bergische Heimat erinnert: Mühlenteiche, Hämmer, abschüssige waldgesäumte Ufer – hallo Gelpetal! Überraschende Gegend. Das schmale, mäandernde Flüsschen ist gedanklich nicht ohne weiteres mit dem träge durch Eppendorf fließenden Kanal oder gar dem als Außenalster bekannten See in Verbindung zu bringen. Elbe und Hafen sind weit weg, muten plötzlich als Medienkonstrukt an. Am Wochenende herrscht hier normalerweise Hochbetrieb, Stadtflüchtlinge allüberall, auf dem Wasser wird gepaddelt, am Ufer gewandert und geradelt. Heute jedoch sind wir so gut wie allein unterwegs.
Noch mal einige hundert Meter hangauf und -ab (mein nächstes Rad wird Gangschaltung haben!), dann haben wir unser Ziel erreicht: Hohenbuchen. Einst lag hier in einer Alsterschleife ein respektabler Gutshof. Herrenhaus, Torhaus und ein Großteil der Wirtschaftsgebäude sind in ächt Hamburger Manier längst abgebrochen, die zugehörigen Felder mit Einfamilienhäuschen bebaut. Auf dem Rumpfgelände, das inzwischen der Stadt gehört, wird heute ökologisch gegärtnert, nicht im großen Stil und kommerziell wie in Wulksfelde, sondern zu Anschauungs- und Rehazwecken; dazu kommen ein paar Kitas als Pächter, in bis zur Unkenntlichkeit um- und ausgebauten Stallungen. Geblieben ist vom alten Gut neben ein wenig Kopfsteinpflaster und ein paar Teichen nur ein höchst charmanter kleiner Park im englischen Stil. »Schön hier«, lautet das einhellige Verdikt.
Wir lehnen die Räder an einen mächtigen Baumstamm, breiten unsere bewährte Picknickdecke auf dem Rasen aus, fläzen uns in die Sonne, entpacken das Abendessen. Könnte man öfter machen, wenn bloß der logistische Aufwand nicht so groß wäre (Frikadellen und Würstchen braten, Nudelsalat anrühren, Brote schmieren, alles einschüsseln, Getränke umfüllen, Geschirr einpacken &c.). Heute kommt nebenbei erstmals unsere Kühltasche zum Einsatz. Die ist der Gattin schon vor vielen Jahren zugelaufen, aber erst neulich haben wir es geschafft, endlich einen Satz Kälteakkus für das Teil zu besorgen. Keine wirkliche Schönheit, aber passt in den Fahrradkorb und erfüllt ihren Zweck: Trotz der umständlichen Anfahrt haben die Erfrischungsgetränke noch gute Trinktemperatur, ist die Konsistenz der Speisen noch erkennbar.
Langsam kriechen Schatten über uns, wir müssen ein Stück weiterrücken. Ein Blick nach oben zeigt, dass das Areal seinen Namen zurecht trägt: Es sind riesige alte Blutbuchen, die uns die Sonne verdunkeln, ihr dunkelroter Blätterschwarm zittert nervös im schrägen Licht des späten Nachmittags.
Schon unter normalen Umständen ist die Gegend erstaunlich ruhig, die Stadt fast nicht zu hören. Heute herrscht Totenstille. Erst als die Engländer den nächsten Treffer kassieren und rings um uns her eine Lärmwolke aus Jubel und Häuserkampf hochstiebt, merken wir, dass Poppenbüttel, Sasel und Mellingstedt direkt ringsum hinter den nächsten Büschen liegen.
Ich gehe die paar Schritte zur Alster hinunter, wo ein Schild daran erinnert, dass in der Schäferidylle nicht nur der Hirte in seine Flöte bläst, sondern auch der Rattenfänger, und sein Lied das vom Tod ist (et in Arcadia ego). Oder so ähnlich.

Die Gedenktafel verkürzt den Vorgang allerdings bis zur Entstellung. Nicht von einer unpersönlichen Gestapo ging wohl die Initiative aus, sondern vom damaligen Verwalter des Gutes Hohenbuchen Walter Grimm, Ortsbauernführer der NSDAP in Poppenbüttel. Der hatte nämlich der – verheirateten – »deutschen Frau« Avancen gemacht. Als die darauf nicht einging, rächte sich der enttäuschte Liebhaber an ihr, indem er sie bei der Polizei verleugnete und einer verbotenen Beziehung zu »seinem« Zwangsarbeiter zieh. Dessen Tod war also eher ein Kollateralschaden, aus dem Klassiker der Menschheitsgeschichte »Zur falschen Zeit am falschen Ort«. Ein Beweis auch für die im Zusammenhang mit Nazideutschland gern verdrängte Erkenntnis, dass das kollektive Böse ohne die Niedertracht und Heimtücke des Individuums nicht existieren kann.
Aber noch etwas anderes lässt die Tafel aus: Dass die Mörder und ihre Anstifter erstaunlicherweise und entgegen deutscher Tradition zur Rechenschaft gezogen wurden. Dazu brauchte es denn auch eines britischen Militärgerichts, das Grimm und seine Kumpanen 1946 zum Tode bzw. zu Haftstrafen verurteilte. Der Hauptschuldige wurde hingerichtet, andere Tatbeteiligte entzogen sich der Gerichtsbarkeit »durch eigene Hand«, wie es gern heißt und dann schon wieder typisch für diese Bagage ist.
Wenn man die Todesstrafe ablehnt, kommt angesichts dieses – vermeintlichen – Schlusskapitels wenig Genugtuung auf, nur ein Widerwille gegen die Spezies Mensch an und für sich. Als in diesem Moment ein weiteres Mal deutsches Triumphgeheul aufbraust, habe ich den Kaffee endgültig auf: Geht mir weg mit euren Stämmen, Völkern, Nationen, mit euren als Sport verharmlosten Ersatzkriegen und Rachefeldzügen, mit euren mörderischen Sexualhändeln, geht mir überhaupt alle weg. Als der Radau so jäh wieder verebbt wie er aufgebrandet ist, rege ich mich auch wieder ab – hat keinen Zweck, nicht hier und heute.
Ich trolle mich zu meiner eigenen kleinen Herde zurück. Apropos zugelaufen: Die bekommt gerade Zuwachs. Ein Wuffi wetzt auf mich zu, legt mir eine zerzauste, sabbernasse Tennisballruine vor die Füße und guckt mich munter-erwartungsvoll an. Wo ich immer dachte, jeder Hund könnte mir meine Abneigung gegen seinesgleichen abriechen. Ich lasse der Gattin den Vortritt: »Mach du mal, Hunde sind dein Fachgebiet.« (Im Frühstadium unserer Affäre hat sie mich in abwesenden Momenten bisweilen mit dem Namen ihres seinerzeit soeben verflossenen Vierbeiners angeredet.) Beherzt klaubt sie, die sonst jedem Siff abhold ist, die Filzkugel auf und befördert sie mit einer tiefen Ausholbewegung in die Weiten der Wiese.

Ich muss zugeben, dass es einigermaßen possierlich anzusehen ist, wie die Töle der Pille hinterherjachtert und sie hüpfend noch im Flug mit der Schnauze fängt. Mit wippenden Ohren kommt der Schlingel zurückgaloppiert und legt sein Spielgerät wieder – mir vor die Füße. Und guckt mich stumm an. »Du, Hund, geh zur der Frau, die spielt mit dir.« Keine Reaktion. Womit hab ich dieses Vertrauen verdient? Ich bin bei uns doch für Katzen zuständig. Also fürs Kraulen und Knuddeln. Aber daran besteht kein Interesse. »Soll ich dir mal die Geschichte erzählen, wie ich bei den Bundesjugendspielen 1974 beim Schlagballwerfen minus vier Meter geschafft habe? Du willst nicht wirklich mit mir Hol-das-Bällchen spielen.« Keine Reaktion, nur ein stummes Betteln, achwas: Fordern, ansonsten kein Mucks. Gleiches Spiel von vorne: Gattin holt den Ball und schleudert, Hund schnappt, dann ist der Ball wieder bei mir. Und das noch zwei, drei Mal. Dabei macht das Kerlchen ansonsten einen ganz pfiffigen Eindruck. Mir wird’s zu doof: »Geht mal woanders spielen.« Was die beiden mit innigem Vergnügen tun. Ich lege mich auf die Decke und helfe mir mit unkontaminierten PfotenFingern noch ein paar Frikadellen ein. Wenigstens macht mir so keiner das Fingerfood streitig.
Nach einer Weile ist sogar die Gattin das eintönige Gewerfe leid. Sie steuert die einzige andere Besucherin des Hohenbuchenparks an, eine ältere Dame, die seelenruhig auf einer Bank sitzt und dem Treiben zuschaut. Der Gestik entnehme ich, dass es sich um die rechtmäßige Besitzerin handeln muss. Wahrscheinlich ist sie froh, dass ihr alerter Bello mal andere Leute zum Triezen gefunden hat. So landet Hundchen wieder bei seinem Frauchen, und meine Befürchtungen, einen neuen Mitbewohner bekochen zu müssen, lösen sich in Wohlgefallen auf.
»Ja, niedlich«, räume ich ein, als die Gattin sich neben mir niederlässt und wieder zum Buche greift – und meine es zu meiner eigenen Verwunderung aufrichtig. Wäre mir bis dato im Traum nicht eingefallen, dieses Attribut in die Nähe eines Möpps zu rücken.
Die nächste Bemerkung der Gattin, die ich registriere, gilt meinem Schnarchen. War ich wohl kurz mal eingenickt. Die Sonne ist inzwischen endgültig hinter den Baumkronen verschwunden. Wir lösen uns von der lieblichen Landschaft, raffen unser Zeug zusammen und verstauen es wieder auf den Rädern. Heimwärts geht es dann durch die Straßen von Poppenbüttel. Der Stadtteil ist ein wunderbares Beispiel für suburbane Trostlosigkeit, ins Kraut geschossenes Hamburg. Kilometer um Kilometer Einfamilienschachteln, wo einst die Kühe Hohenbuchens (des Gutes) weideten – bis die Vermarktung der Ländereien lukrativer wurde als die Bewirtschaftung. Vom Bauern zum Bauherrn. Einen Vorteil hat die völlige Zersiedlung allerdings: Es fehlt die Manpower für einen ordentlichen Autokorso, und auch keine der ziemlich beliebigen Straße bietet sich zwingend an für fahnenschwingendes Paradieren. So bleiben Gehupe, Getröte, Geballer sporadisch. Kühe findet man hier nur noch in verarbeitetem Zustand: Die Abendglut der Sonne vermischt sich mit der Hitze der Grills, über die Hecken schwappt überall der Geruch nach verbranntem Fleisch. Wasser sammelt sich in meinem Mund. Wenn mir jetzt einer über seine Hecke hinweg zur Feier des Tages eine Bratwurst anböte, würde ich mich glatt gemein machen. Bloß schnell heimwärts. Sind zum Glück ja nur zehn Minuten.